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Was den Steig auszeichnet, ist die Tatsache, daß er durch einen Urwald führt, in dem sich noch viele Arten des ursprünglichen Pflanzenwuchses erhielten. Als Waldweide war er zu klein, das Wild suchte die satten Almen, und nur wenige Menschen betraten dieses verbliebene Paradies. In diesem Wald stocken Bäume mit einem Stockmaß (Stammdurchmesser an der Basis) von 1,60 m! Dies dürfte der Grund sein, daß der Wald niemals geschlägert wurde, da die damaligen Sägen für solche Riesen zu klein waren. Es wurde nie ein Bringungsweg angelegt, daher blieb der Steig den spärlichen Fußgängern vorbehalten. Die Flora bietet Arten, die man bei uns sonst kaum mehr findet. Die Vegetationszeit setzt aufgrund der schattseitigen Lage und der damit verbundenen späten Schneeschmelze erst im ziemlich fortgeschrittenen Frühjahr ein (Mitte bis Ende Mai).
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